AGB

1. Gel­tung
1.1. Das mplus gra­phic art stu­dio — Reto Mal­lin e.U. – im Fol­gen­den als Agen­tur bezeich­net – erbringt ihre Leis­tun­gen aus­schließ­lich auf der Grund­la­ge der vor­lie­gen­den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen. Die­se gel­ten auch für alle künf­ti­gen Geschäfts­be­zie­hun­gen, selbst wenn nicht aus­drück­lich auf sie Bezug genom­men wird.

1.2. Neben­ab­re­den, Vor­be­hal­te, Ände­run­gen oder Ergän­zun­gen die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen bedür­fen zu ihrer Gül­tig­keit der Schrift­form; das gilt auch für das Abwei­chen vom Schriftformerfordernis.

1.3. Ent­ge­gen­ste­hen­de oder von die­sen Geschäfts­be­din­gun­gen abwei­chen­de Bedin­gun­gen des Ver­trags­part­ners wer­den selbst bei Kennt­nis nur dann wirk­sam, wenn sie von der Agen­tur aus­drück­lich und schrift­lich aner­kannt werden.

1.4. Soll­ten ein­zel­ne Bestim­mun­gen die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen unwirk­sam sein, so berührt dies die Ver­bind­lich­keit der übri­gen Bestim­mun­gen und der unter ihrer Zugrun­de­le­gung geschlos­se­nen Ver­trä­ge nicht. Die unwirk­sa­me Bestim­mung ist durch eine wirk­sa­me, die ihr dem Sinn und Zweck am nächs­ten kommt, zu ersetzen.

2. Ver­trags­ab­schluss
2.1. Basis für den Ver­trags­ab­schluss ist das jewei­li­ge Ange­bot der Agen­tur bzw der Auf­trag des Kun­den, in dem der Leis­tungs­um­fang und die Ver­gü­tung fest­ge­hal­ten sind. Die Ange­bo­te der Agen­tur sind frei­blei­bend und unverbindlich.

2.2. Erteilt der Kun­de einen Auf­trag, so ist er an die­sen zwei Wochen ab des­sen Zugang bei der Agen­tur gebun­den. Der Ver­trag kommt durch die Annah­me des Auf­trags durch die Agen­tur zustan­de. Die Annah­me hat in Schrift­form (zB durch Auf­trags­be­stä­ti­gung) zu erfol­gen, es sei denn, dass die Agen­tur zwei­fels­frei zu erken­nen gibt (zB durch Tätig­wer­den auf­grund des Auf­tra­ges), dass sie den Auf­trag annimmt.

3. Leis­tungs­um­fang, Auf­trags­ab­wick­lung und Mit­wir­kungs­pflich­ten des Kun­den
3.1. Der Umfang der zu erbrin­gen­den Leis­tun­gen ergibt sich aus dem Auf­trag des Kun­den bzw der Leis­tungs­be­schrei­bung oder den Anga­ben im Ver­trag. Nach­träg­li­che Ände­run­gen des Leis­tungs­in­hal­tes bedür­fen der Schriftform.

3.2. Alle Leis­tun­gen der Agen­tur (ins­be­son­de­re alle Vor­ent­wür­fe, Skiz­zen, Rein­zeich­nun­gen, Bürs­ten­ab­zü­ge, Blau­pau­sen und Farb­ab­dru­cke) sind vom Kun­den zu über­prü­fen und bin­nen drei Tagen frei­zu­ge­ben. Bei nicht recht­zei­ti­ger Frei­ga­be gel­ten sie als vom Kun­den genehmigt.

3.3. Der Kun­de wird die Agen­tur unver­züg­lich mit allen Infor­ma­tio­nen und Unter­la­gen ver­sor­gen, die für die Erbrin­gung der Leis­tung erfor­der­lich sind. Er wird sie von allen Vor­gän­gen infor­mie­ren, die für die Durch­füh­rung des Auf­tra­ges von Bedeu­tung sind, auch wenn die­se Umstän­de erst wäh­rend der Durch­füh­rung des Auf­tra­ges bekannt wer­den. Der Kun­de trägt den Auf­wand, der dadurch ent­steht, dass Arbei­ten infol­ge sei­ner unrich­ti­gen, unvoll­stän­di­gen oder nach­träg­lich geän­der­ten Anga­ben von der Agen­tur wie­der­holt wer­den müs­sen oder ver­zö­gert werden.

3.4. Der Kun­de ist wei­ters ver­pflich­tet, die für die Durch­füh­rung des Auf­tra­ges zur Ver­fü­gung gestell­ten Unter­la­gen (Fotos, Logos etc) auf even­tu­el­le bestehen­de Urheber‑, Kenn­zei­chen­rech­te oder sons­ti­ge Rech­te Drit­ter zu prü­fen. Die Agen­tur haf­tet nicht wegen einer Ver­let­zung der­ar­ti­ger Rech­te. Wird die Agen­tur wegen einer sol­chen Rechts­ver­let­zung in Anspruch genom­men, so hält der Kun­de die Agen­tur schad- und klag­los; er hat ihr sämt­li­che Nach­tei­le zu erset­zen, die ihr durch eine Inan­spruch­nah­me Drit­ter entstehen.

4. Fremd­leis­tun­gen / Beauf­tra­gung Drit­ter
4.1. Die Agen­tur ist nach frei­em Ermes­sen berech­tigt, die Leis­tung selbst aus­zu­füh­ren, sich bei der Erbrin­gung von ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Leis­tun­gen Drit­ter zu bedie­nen und/oder der­ar­ti­ge Leis­tun­gen zu sub­sti­tu­ie­ren („Besor­gungs­ge­hil­fe“). 4.2. Die Beauf­tra­gung von Besor­gungs­ge­hil­fen erfolgt ent­we­der im eige­nen Namen oder im Namen des Kun­den, in jedem Fall aber auf Rech­nung des Kun­den. 4.3. Die Agen­tur wird Besor­gungs­ge­hil­fen sorg­fäl­tig aus­wäh­len und dar­auf ach­ten, dass die­se über die erfor­der­li­che fach­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on verfügen.

5. Ter­mi­ne
5.1. Frist- und Ter­min­ab­spra­chen sind schrift­lich fest­zu­hal­ten bzw zu bestä­ti­gen. Die Agen­tur bemüht sich, die ver­ein­bar­ten Ter­mi­ne ein­zu­hal­ten. Die Nicht­ein­hal­tung der Ter­mi­ne berech­tigt den Kun­den aller­dings erst dann zur Gel­tend­ma­chung der ihm gesetz­lich zuste­hen­den Rech­te, wenn er der Agen­tur eine ange­mes­se­ne, min­des­tens aber 14 Tage wäh­ren­de Nach­frist gewährt hat. Die­se Frist beginnt mit dem Zugang eines Mahn­schrei­bens an die Agentur.

5.2. Nach frucht­lo­sem Ablauf der Nach­frist kann der Kun­de vom Ver­trag zurück­tre­ten. Eine Ver­pflich­tung zur Leis­tung von Scha­den­er­satz aus dem Titel des Ver­zugs besteht nur bei Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit der Agentur.

5.3. Unab­wend­ba­re oder unvor­her­seh­ba­re Ereig­nis­se – ins­be­son­de­re Ver­zö­ge­run­gen bei Auf­trag­neh­mern der Agen­tur – ent­bin­den die Agen­tur jeden­falls von der Ein­hal­tung des ver­ein­bar­ten Lie­fer­ter­mins. Glei­ches gilt, wenn der Kun­de mit sei­nen zur Durch­füh­rung des Auf­trags not­wen­di­gen Ver­pflich­tun­gen (zB Bereit­stel­lung von Unter­la­gen oder Infor­ma­tio­nen), im Ver­zug ist. In die­sem Fall wird der ver­ein­bar­te Ter­min zumin­dest im Aus­maß des Ver­zugs verschoben.

6. Rück­tritt vom Ver­trag
Die Agen­tur ist ins­be­son­de­re zum Rück­tritt vom Ver­trag berech­tigt, wenn 
• die Aus­füh­rung der Leis­tung aus Grün­den, die der Kun­de zu ver­tre­ten hat, unmög­lich ist oder trotz Set­zung einer Nach­frist wei­ter ver­zö­gert wird; 
• berech­tig­te Beden­ken hin­sicht­lich der Boni­tät des Kun­den bestehen und die­ser auf Begeh­ren der Agen­tur weder Vor­aus­zah­lun­gen leis­tet noch vor Leis­tung der Agen­tur eine taug­li­che Sicher­heit leistet.

7. Hono­rar
7.1. Wenn nichts ande­res ver­ein­bart ist, ent­steht der Hono­rar­an­spruch der Agen­tur für jede ein­zel­ne Leis­tung, sobald die­se erbracht wur­de. Die Agen­tur ist berech­tigt, zur Deckung ihres Auf­wan­des Vor­schüs­se zu verlangen.

7.2. Für die erbrach­ten Leis­tun­gen und die Abgel­tung der urhe­ber- und kenn­zei­chen­recht­li­chen Nut­zungs­rech­te erhält die Agen­tur man­gels abwei­chen­der Ver­ein­ba­rung ein Hono­rar in der Höhe von 10 % des über sie abge­wi­ckel­ten Wer­be­etats. Das Hono­rar ver­steht sich exklu­si­ve der gesetz­li­chen Umsatzsteuer.

7.3. Alle Leis­tun­gen der Agen­tur, die nicht aus­drück­lich durch das ver­ein­bar­te Hono­rar abge­gol­ten sind, wer­den geson­dert ent­lohnt. Alle der Agen­tur erwach­sen­den Bar­aus­la­gen sind vom Kun­den zu ersetzen.

7.4. Kos­ten­vor­anschlä­ge der Agen­tur sind grund­sätz­lich unver­bind­lich. Wenn abzu­se­hen ist, dass die tat­säch­li­chen Kos­ten die von der Agen­tur schrift­lich ver­an­schlag­ten um mehr als 20 % über­stei­gen, wird die Agen­tur den Kun­den auf die höhe­ren Kos­ten hin­wei­sen. Die Kos­ten­über­schrei­tung gilt als vom Kun­den geneh­migt, wenn der Kun­de nicht bin­nen drei Tagen nach die­sem Hin­weis schrift­lich wider­spricht und gleich­zei­tig kos­ten­güns­ti­ge­re Alter­na­ti­ven bekannt gibt.

7.5. Für alle Arbei­ten der Agen­tur, die aus wel­chem Grund auch immer vom Kun­den nicht zur Aus­füh­rung gebracht wer­den, gebührt der Agen­tur eine ange­mes­se­ne Ver­gü­tung. Mit der Bezah­lung die­ser Ver­gü­tung erwirbt der Kun­de an die­sen Arbei­ten kei­ner­lei Rech­te; nicht aus­ge­führ­te Kon­zep­te, Ent­wür­fe und sons­ti­ge Unter­la­gen sind viel­mehr unver­züg­lich der Agen­tur zurückzustellen.

8. Zah­lung
8.1. Die Rech­nun­gen der Agen­tur wer­den net­to Kas­sa ohne jeden Abzug ab Rech­nungs­da­tum fäl­lig und sind, sofern nicht ande­res ver­ein­bart wur­de, bin­nen zehn Kalen­der­ta­gen ab Erhalt der Rech­nung zu bezah­len. Bei ver­spä­te­ter Zah­lung gel­ten Ver­zugs­zin­sen in der Höhe von 5 % p.a. (Alter­na­tiv: 3 % über dem jewei­li­gen Dis­kont­satz der Oes­ter­rei­chi­schen Natio­nal­bank) als ver­ein­bart. Gelie­fer­te Waren blei­ben bis zur voll­stän­di­gen Bezah­lung Eigen­tum der Agentur.

8.2. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, alle mit der Ein­trei­bung der For­de­rung ver­bun­de­nen Kos­ten und Auf­wän­de, wie ins­be­son­de­re Inkas­so­spe­sen oder sons­ti­ge für eine zweck­ent­spre­chen­de Rechts­ver­fol­gung not­wen­di­ge Kos­ten, zu tragen.

8.3. Im Fal­le des Zah­lungs­ver­zu­ges des Kun­den kann die Agen­tur sämt­li­che, im Rah­men ande­rer mit dem Kun­den abge­schlos­se­ner Ver­trä­ge, erbrach­ten Leis­tun­gen und Teil­leis­tun­gen sofort fäl­lig stellen.

8.4. Der Kun­de ist nicht berech­tigt, mit eige­nen For­de­run­gen gegen For­de­run­gen der Agen­tur auf­zu­rech­nen, außer die For­de­rung des Kun­den wur­de von der Agen­tur schrift­lich aner­kannt oder gericht­lich fest­ge­stellt. Ein Zurück­be­hal­tungs­recht des Kun­den wird ausgeschlossen.

9. Prä­sen­ta­tio­nen
9.1. Für die Teil­nah­me an Prä­sen­ta­tio­nen steht der Agen­tur ein ange­mes­se­nes Hono­rar zu, das man­gels Ver­ein­ba­rung zumin­dest den gesam­ten Per­so­nal- und Sach­auf­wand der Agen­tur für die Prä­sen­ta­ti­on sowie die Kos­ten sämt­li­cher Fremd­leis­tun­gen deckt.

9.2. Erhält die Agen­tur nach der Prä­sen­ta­ti­on kei­nen Auf­trag, so blei­ben alle Leis­tun­gen der Agen­tur, ins­be­son­de­re die Prä­sen­ta­ti­ons­un­ter­la­gen und deren Inhalt im Eigen­tum der Agen­tur; der Kun­de ist nicht berech­tigt, die­se – in wel­cher Form immer – wei­ter zu nut­zen; die Unter­la­gen sind viel­mehr unver­züg­lich der Agen­tur zurück­zu­stel­len. Die Wei­ter­ga­be von Prä­sen­ta­ti­ons­un­ter­la­gen an Drit­te sowie deren Ver­öf­fent­li­chung, Ver­viel­fäl­ti­gung, Ver­brei­tung oder sons­ti­ge Ver­wer­tung ist ohne aus­drück­li­che Zustim­mung der Agen­tur nicht zulässig.

9.3. Eben­so ist dem Kun­den die wei­te­re Ver­wen­dung der im Zuge der Prä­sen­ta­ti­on ein­ge­brach­ten Ideen und Kon­zep­te unter­sagt und zwar unab­hän­gig davon, ob die Ideen und Kon­zep­te urhe­ber­recht­li­chen Schutz erlan­gen. Mit der Zah­lung des Prä­sen­ta­ti­ons­ho­no­rars erwirbt der Kun­de kei­ner­lei Ver­wer­tungs- und Nut­zungs­rech­te an den prä­sen­tier­ten Leistungen.

9.4. Wer­den die im Zuge einer Prä­sen­ta­ti­on ein­ge­brach­ten Ideen und Kon­zep­te für die Lösung von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­auf­ga­ben nicht in von der Agen­tur gestal­te­ten Wer­be­mit­teln ver­wer­tet, so ist die Agen­tur berech­tigt, die prä­sen­tier­ten Ideen und Kon­zep­te ander­wei­tig zu verwenden.

10. Eigen­tums­recht und Urhe­ber­schutz
10.1. Alle Leis­tun­gen der Agen­tur ein­schließ­lich jener aus Prä­sen­ta­tio­nen (z.B. Anre­gun­gen, Ideen, Skiz­zen, Vor­ent­wür­fe, Skribbles, Rein­zeich­nun­gen, Kon­zep­te, Nega­ti­ve, Dias), auch ein­zel­ne Tei­le dar­aus, blei­ben eben­so wie die ein­zel­nen Werk­stü­cke und Ent­wurfs­o­ri­gi­na­le im Eigen­tum der Agen­tur und kön­nen von der Agen­tur jeder­zeit – ins­be­son­de­re bei Been­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses – zurück­ver­langt wer­den. Der Kun­de erwirbt durch Zah­lung des Hono­rars nur das Recht der Nut­zung (ein­schließ­lich Ver­viel­fäl­ti­gung) zum ver­ein­bar­ten Zweck und im ver­ein­bar­ten Nut­zungs­um­fang. Ohne gegen­tei­li­ge Ver­ein­ba­rung mit der Agen­tur darf der Kun­de die Leis­tun­gen der Agen­tur nur selbst, aus­schließ­lich in Öster­reich und nur für die Dau­er des Agen­tur­ver­tra­ges nut­zen. Der Erwerb von Nut­zungs- und Ver­wer­tungs­rech­ten an Leis­tun­gen der Agen­tur setzt in jedem Fall die voll­stän­di­ge Bezah­lung der von der Agen­tur dafür in Rech­nung gestell­ten Hono­ra­re voraus.

10.2. Ände­run­gen von Leis­tun­gen der Agen­tur, wie ins­be­son­de­re deren Wei­ter­ent­wick­lung durch den Kun­den oder durch für die­sen tätig wer­den­de Drit­te, sind nur mit aus­drück­li­cher Zustim­mung der Agen­tur und – soweit die Leis­tun­gen urhe­ber­recht­lich geschützt sind – des Urhe­bers zulässig.

10.3. Für die Nut­zung von Leis­tun­gen der Agen­tur, die über den ursprüng­lich ver­ein­bar­ten Zweck und Nut­zungs­um­fang hin­aus­geht, ist – unab­hän­gig davon, ob die­se Leis­tung urhe­ber­recht­lich geschützt ist – die Zustim­mung der Agen­tur erfor­der­lich. Dafür steht der Agen­tur und dem Urhe­ber eine geson­der­te ange­mes­se­ne Ver­gü­tung zu.

10.4. Für die Nut­zung von Leis­tun­gen der Agen­tur bzw. von Wer­be­mit­teln, für die die Agen­tur kon­zep­tio­nel­le oder gestal­te­ri­sche Vor­la­gen erar­bei­tet hat, ist nach Ablauf des Agen­tur­ver­tra­ges unab­hän­gig davon, ob die­se Leis­tung urhe­ber­recht­lich geschützt ist oder nicht – eben­falls die Zustim­mung der Agen­tur not­wen­dig. 10.5. Dafür steht der Agen­tur im 1. Jahr nach Ver­trags­en­de der vol­le Anspruch der im abge­lau­fe­nen Ver­trag ver­ein­bar­ten Agen­tur­ver­gü­tung zu. Im 2. bzw. 3. Jahr nach Ablauf des Ver­tra­ges nur mehr die Hälf­te bzw. ein Vier­tel der im Ver­trag ver­ein­bar­ten Ver­gü­tung. Ab dem 4. Jahr nach Ver­trags­en­de ist kei­ne Agen­tur­ver­gü­tung mehr zu zahlen.

11. Kenn­zeich­nung
11.1. Die Agen­tur ist berech­tigt, auf allen Wer­be­mit­teln und bei allen Wer­be­maß­nah­men auf die Agen­tur und allen­falls auf den Urhe­ber hin­zu­wei­sen, ohne dass dem Kun­den dafür ein Ent­gelt­an­spruch zusteht.

11.2. Die Agen­tur ist vor­be­halt­lich des jeder­zeit mög­li­chen, schrift­li­chen Wider­rufs des Kun­den dazu berech­tigt, auf eige­nen Wer­be­trä­gern und ins­be­son­de­re auf ihrem Inter­net-Web­site mit Namen und Fir­men­lo­go auf die zum Kun­den bestehen­de Geschäfts­be­zie­hung hinzuweisen.

12. Gewähr­leis­tung und Scha­den­er­satz
12.1. Der Kun­de hat all­fäl­li­ge Rekla­ma­tio­nen unver­züg­lich, jeden­falls jedoch inner­halb von drei Tagen nach Leis­tung durch die Agen­tur schrift­lich gel­tend zu machen und zu begrün­den. Im Fall berech­tig­ter und recht­zei­ti­ger Rekla­ma­tio­nen steht dem Kun­den nur das Recht auf Ver­bes­se­rung oder Aus­tausch der Leis­tung durch die Agen­tur zu.

12.2. Bei gerecht­fer­tig­ter Män­gel­rü­ge wer­den die Män­gel in ange­mes­se­ner Frist beho­ben, wobei der Kun­de der Agen­tur alle zur Unter­su­chung und Män­gel­be­he­bung erfor­der­li­chen Maß­nah­men ermög­licht. Die Agen­tur ist berech­tigt, die Ver­bes­se­rung der Leis­tung zu ver­wei­gern, wenn die­se unmög­lich ist, oder für die Agen­tur mit einem unver­hält­nis­mä­ßig hohen Auf­wand ver­bun­den ist.

12.3. Die Beweis­last­um­kehr gemäß § 924 ABGB zu Las­ten der Agen­tur ist aus­ge­schlos­sen. Das Vor­lie­gen des Man­gels im Über­ga­be­zeit­punkt, der Zeit­punkt der Fest­stel­lung des Man­gels und die Recht­zei­tig­keit der Män­gel­rü­ge sind vom Kun­den zu beweisen.

12.4. Scha­den­er­satz­an­sprü­che des Kun­den, ins­be­son­de­re wegen Ver­zugs, Unmög­lich­keit der Leis­tung, posi­ti­ver For­de­rungs­ver­let­zung, Ver­schul­dens bei Ver­trags­ab­schluss, man­gel­haf­ter oder unvoll­stän­di­ger Leis­tung, Män­gel­fol­ge­scha­dens oder wegen uner­laub­ter Hand­lun­gen sind aus­ge­schlos­sen, soweit sie nicht auf Vor­satz oder gro­ber Fahr­läs­sig­keit der Agen­tur beruhen.

12.5. Jeder Scha­den­er­satz­an­spruch kann nur inner­halb von sechs Mona­ten ab Kennt­nis des Scha­dens gel­tend gemacht wer­den. 12.6. Scha­den­er­satz­an­sprü­che sind der Höhe nach mit dem Auf­trags­wert exklu­si­ve Steu­ern begrenzt.

13. Haf­tung
13.1. Die Agen­tur wird die ihr über­tra­ge­nen Arbei­ten unter Beach­tung der all­ge­mein aner­kann­ten Rechts­grund­sät­ze durch­füh­ren und den Kun­den recht­zei­tig auf für sie erkenn­ba­re Risi­ken hin­wei­sen. Jeg­li­che Haf­tung der Agen­tur für Ansprü­che, die auf Grund der Wer­be­maß­nah­me (der Ver­wen­dung eines Kenn­zei­chens) gegen den Kun­den erho­ben wer­den, wird aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen, wenn die Agen­tur ihrer Hin­weis­pflicht nach­ge­kom­men ist; ins­be­son­de­re haf­tet die Agen­tur nicht für Pro­zess­kos­ten, eige­ne Anwalts­kos­ten des Kun­den oder Kos­ten von Urteils­ver­öf­fent­li­chun­gen sowie für all­fäl­li­ge Scha­den­er­satz­for­de­run­gen oder ähn­li­che Ansprü­che Dritter.

13.2. Die Agen­tur haf­tet im Rah­men der gesetz­li­chen Vor­schrif­ten ledig­lich für Schä­den, sofern ihr Vor­satz oder gro­be Fahr­läs­sig­keit nach­ge­wie­sen wer­den kann. Die Haf­tung für leich­te Fahr­läs­sig­keit ist aus­ge­schlos­sen. Das Vor­lie­gen von gro­ber Fahr­läs­sig­keit hat der Geschä­dig­te zu beweisen.

14. Anzu­wen­den­des Recht 
Auf die Rechts­be­zie­hun­gen zwi­schen dem Kun­den und der Agen­tur ist aus­schließ­lich öster­rei­chi­sches Recht unter Aus­schluss der inter­na­tio­na­len Ver­wei­sungs­nor­men anzu­wen­den. Die Bestim­mun­gen des UN-Kauf­rechts fin­den kei­ne Anwendung.

15. Erfül­lungs­ort und Gerichts­stand 
15.1. Erfül­lungs­ort ist der Sitz der Agentur.

15.2. Als Gerichts­stand für alle sich unmit­tel­bar zwi­schen der Agen­tur und dem Kun­den erge­ben­den Strei­tig­kei­ten wird das für den Sitz der Agen­tur ört­lich und sach­lich zustän­di­ge öster­rei­chi­sche Gericht vereinbart.